Dusche – Qualität zahlt sich aus

DuscheViele gehen einfach in den nächsten Baumarkt und kaufen dort die erst beste Duschkabine, um dann festzustellen, dass sie gar nicht passt. Besser ist es, vor einem Kauf genau zu überlegen, wo die Dusche eigentlich stehen soll. Zudem ist es mit der Dusche allein nicht getan, denn Zubehör sollte schon sein. Da wären nicht nur die passenden Anschlüsse, sondern auch der Duschkopf.

In der heutigen Zeit gibt es eine große Auswahl an unterschiedlichen Duschwannen, sie reichen von eckig über rund, somit ist auch im kleinsten Bad dafür gesorgt, das eine Dusche eingebaut werden kann. Es ist natürlich zuerst einmal darauf zu achten, dass die Dusche auch den persönlichen Ansprüchen genügt. Es gibt nämlich kleinere Duschwannen und auch Größere, denn nicht alle Menschen sind gertenschlank.

Auf Qualität achten

Wer sich eine neue Duschkabine zulegen möchte, sollte unbedingt dabei auf Qualität achten. Die Billigen sind oftmals ihr Geld nicht wert und schon nach relativ kurzer Zeit wird der Kauf bestimmt enttäuschen. Hier sind es in erster Linie die Dichtungen, die zu wünschen übrig lassen und das Ende ist dann, nach jedem Duschen steht das Badezimmer unter Wasser.

Bei den etwas teureren Modellen sind nicht nur die Materialien hochwertiger, sie überzeugen zudem auch mit ihrer Passgenauigkeit. Zu merken ist das schon beim Öffnen und Schließen der Türen, denn das klappt bei Billigmodellen nicht immer und zudem wackeln auch die Verglasungen bzw. der Kunststoff.

Vor einem Kauf sollte natürlich auch genau Maß genommen werden, denn nicht alle Badezimmer sind groß. Zudem spielt es eine Rolle, ob sich neben der eigentlichen Dusche Heizkörper, Toilette oder ein Waschbecken befinden. All das muss unbedingt eingeplant werden, damit das Unternehmen Duschkauf nicht in einem Desaster endet.

Bei den Duschkabinen selber gibt es bestimmte Möglichkeiten, sie passend zu machen. Zum einen gibt es Kabinen mit seitlichen Nebenteilen und zum anderen gibt es Drehpunkttüren. Auch eine Kabine mit einer Falttür wäre eine Option, die ist besonders platzsparend. Für große Badezimmer gibt es Duschkabinen mit einem breiten Einstieg, sie verfügen über dreiteilige Schiebetüren.

Die Pflege der Dusche

Ist die Duschkabine sauber, wird sie nicht nur länger Freude bringen, sondern es geht bei diesem Thema auch um Hygiene. Die sollte gerade in einem Bad groß geschrieben werden und darum erfordert auch die Pflege der Dusche einige Dinge, die zu beachten sind.

Duschkabinen gibt es in teilgerahmter, in vollgerahmter und auch in rahmenlosen Ausführungen. Hierbei gilt das Motto: „Je mehr Ecken, desto intensiver wird auch die Pflege“. In den Ecken dauert es nur eine kurze Zeit und es werden sich Kalkablagerungen bilden und anderer Schmutz wird sich festsetzen. Die Ecken sind umständlich zu säubern und nicht immer pflegefreundlich. Wer kann, sollte sich also für eine rahmenlose Duschkabine entscheiden, denn diese sind nicht so pflegeintensiv. Genauso verhält es sich mit den Scharnieren, auch diese sind bei einer rahmenlosen Dusche einfacher zu säubern.

Die neuen Duschmodelle haben Glaswände, die einen Abperleffekt aufweisen, aber natürlich müssen auch diese einmal gereinigt werden, obwohl diese Techniken in vielen Fällen chemisch versiegelt und sogar eingebrannt wurden.

Glasdekore wie zum Beispiel Chinchilla, Karree oder matte Oberflächen sollten nach Möglichkeit ganz vermieden werden, sie sorgen zwar dafür, das optisch eine duschende Person nicht ganz so wahrzunehmen ist, sind aber schwierig zu reinigen. Denn Schmutz wird sich mit der Zeit immer absetzen, auch wenn wöchentlich geputzt wird.

Eine echte Alternative ist Kunststoffglas, aber auch hierbei gibt es negativ Punkte, denn sie sind nicht nur kratzempfindlicher, sondern sie können sich statisch aufladen und ziehen dadurch bedingt, noch mehr Schmutz an. Die Industrie hat sich deswegen bemüht und bezieht die Außenwände mit einem Tropfendesign oder etwas Ähnlichen, dadurch werden Kratzer und auch Schmutz nicht mehr ganz so sichtbar.

Edel soll es aussehen

Optisch wirkt eine Duschkabine aus Glas natürlich viel edler, als eine aus Kunststoff. Wer jetzt ängstlich ist und meint das Glas auch schnell kaputt geht, kann beruhigt aufatmen, denn hierbei handelt es sich um eine Art Sicherheitsglas. Diese verhindert, dass wenn die Scheibe beschädigt werden sollte, sie in tausend Stücke zerspringt.

Die Glasscheiben haben eine Dicke von 5, 6,8 und 10 Millimeter. Hier kann der persönliche Geschmack entscheiden, wobei jedoch schon 5 Millimeter vollkommen ausreichend sind. Natürlich hinterlassen stärkere Scheiben einen besseren Eindruck, sie sind aber auch um einiges teurer.

Den richtigen Duschkopf wählen

Auch der Kauf von einem Duschkopf sollte im Vorfeld genau überdacht werden. Der Handel bietet heute viele verschiedene Arten, die von einem Wasser sparenden Duschkopf bis hin zu einem mit LEDs beleuchteten reichen. Es gibt Duschköpfe die Wasser sparen und welche die einen sehr starken Strahl abgeben. Es gibt Duschköpfe in einer normalen Ausführung und in einer überdimensionalen Größe.

Soll es ein wassersparender Duschkopf sein, für alle die die tägliche Dusche vorziehen, kann der Wasserverbrauch ordentlich gesenkt werden. Einige der Modelle geben pro Minute nämlich nur rund 6 Liter Wasser ab, während der normale Duschkopf in der Minute mehr als 18 Liter befördert.

Effektiv sind auch Duschköpfe, die einen Wasserstopp haben, diese sind für die Zeit des Einseifens oder des Haare Schamponierens bestens geeignet. Bedient werden die Köpfe in der Regel per Knopfdruck, was einem Wasserhahn zudrehen gleich kommt.

Wasserhärte ermitteln

Mit Wasserhärte ist der Grad von Magnesium und Calcium, die sich im Wasser befinden, gemeint. Jeder, der möchte, kann die Wasserhärte in seinem Heimatort schnell ermitteln, indem er einen Anruf bei Wasseramt tätigt oder auf dessen Homepage geht. Der Grad der Härte wird in der Regel mit einem dH angegeben und hierbei gilt, je höher der Wert, desto härter wird das Wasser.

Die Wasserhärte ist nicht nur für alle Haushaltsgeräte wichtig, auch bei Duschen kann sie unter Umständen ausschlagegebend sein, denn durch den Härtegrad kommt auch Kalk ins Spiel, der sich gern in Duschkabinen und Duschköpfen ablagert.

Beim Duschen selber macht der Härtegrad allerdings nichts aus, denn es gibt keinerlei bekannte Auswirkungen auf die Gesundheit. Im Gegenteil hat hartes Wasser eine höhere Konzentration an Calcium und Magnesium, das somit reicher an Nährstoffen ist. Allerdings steigert ein hoher Härtegrad auch die Menge an Seife und Shampoo, die benötigt wird, denn bei hartem Wasser wird deutlich mehr verbraucht.